Vanions Blog

Cloudy Day at the North Sea

Kino: Greenland

Seit Februar war ich gestern zum ersten mal wieder im Kino. Erst mal ein Shoutout zum UCI Wilhelmshaven. Die haben das mit den Hygieneregeln super etabliert. Ich fühlte mich sicher und gut aufgehoben.

Bis ich im Sessel sass, war mir nicht bewusst, wie sehr ich den “Big Screen” vermisst habe. Viele Leute waren nicht im Kino, so dass noch ein wenig Atmo fehlten. Dafür trat mir auch niemand von hinten gegen den Sitz …

Es gab “Greenland” - sicher ist ein Katastrophenfilm mitten in einer Pandemie schon eine irgendwie makabere Wahl, aber der Trailer sah gut aus und er lief diese Woche als OV. Und immerhin war es keine Pandemie.

Spoilerfrei: Ein Komet rast auf die Erde zu und gegen bisherige Annahmen der Wissenschaftler wird er sie voll erwischen. Gut dass John, Allison und Nathan - die Familie, der wir die nächsten 90 Minuten folgen werden - einen Platz in einem Bunker zugewiesen bekommen hat. Jetzt muss man nur noch hin kommen … Bewertung mit mildem Spoiler:

Der Film ist gut gedreht, der Plot - soweit das für diese etwas überdrehten Action-Katastrophenfilme geht - recht glaubwürdig. “Es kann jederzeit zu Einschlägen von Bruchstücken kommen” hat als Plotdevice recht gut funktioniert, die Schauspieler und ihre Motivation (abgesehen von Allisons Vater) waren glaubwürdig und nachvollziehbar. Von der Story her erinnerte es mich ein bisschen an “San Andreas” - was aber vielleicht daran liegt, dass es um ähnliche Themen geht. Ich habe noch nie in einem Film so oft jemanden sich die Hände waschen gesehen - dass sah mir ein bisschen nach Studiovorgabe aus. Corona … wisst schon. Und dass riss mich tatsächlich ein- oder zweimal raus. Ich glaube eine weitere Studiovorgabe waren die letzten zwei Minuten, die man hätte weg lassen sollen. Das wäre das bessere Ende gewesen.

Kann man sich angucken. Ist schon unterhaltsames Popcorn-Kino.

Edit/Notes:

  • Den Text hatte ich ursprünglich auf Facebook gepostet und im Januar 2022 gerettet.
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